Tausende Thailänder bei Friedensgebeten in Bangkok
Mittwoch, den 26. Mai 2010 um 00:00 Uhr
Zeremonien sollen nach blutigen Unruhen Einigkeit stiften
Bangkok, yb/ju (AFP) - Eine Woche nach der Erstürmung des oppositionellen Protestcamps in Bangkok haben sich in der thailändischen Hauptstadt tausende Menschen zu Friedensgebeten versammelt.
Bangkok kehrt nach gewaltsamen Unruhen zum Alltag zurück
Dienstag, den 25. Mai 2010 um 13:14 Uhr
Zahlreiche Freiwillige räumen Geschäftsviertel von Bangkok auf
Bangkok, ck/ao (AFP) - Nach den schwersten Unruhen in der jüngeren Geschichte Thailands ist Bangkok am Montag zur Normalität zurückgekehrt. Beamte gingen wieder zur Arbeit, Kinder wieder zur Schule und Einzelhändler im Zentrum zogen ihre Rollläden hoch. Nach einer großen Aufräumaktion am Wochenende floss der Verkehr wieder über die Durchgangsstraßen, die wochenlang von den oppositionellen Rothemden blockiert worden waren.
Bangkok, kim (AFP) - Die thailändische Regierung hat vier Tage nach der Niederschlagung des Aufstandes der sogenannten Rothemden die nächtliche Ausgangssperre um zwei Nächte verlängert.
Armee macht weiter Jagd auf militante Oppositionelle in Bangkok
Freitag, den 21. Mai 2010 um 02:07 Uhr
Sicherheitskräfte weisen Schuld an weiteren Todesfällen von sich
Bangkok, (AFP) - Einen Tag nach der Räumung des wochenlang besetzten Geschäftsviertels in Bangkok hat die thailändische Armee das Zentrum der Hauptstadt weitgehend unter Kontrolle gebracht. Gleichwohl machten die Soldaten am Donnerstag weiter Jagd auf militante Oppositionelle, die unter anderem die Löscharbeiten störten, wie ein Armeesprecher sagte. Tausende Rothemden wurden nach einer dramatischen Nacht mit weiteren Toten aus einem Tempel geleitet.
Rettungskräfte: 14 Tote in Bangkok allein am Mittwoch
Donnerstag, den 20. Mai 2010 um 11:11 Uhr
Rothemden-Anführer ruft Demonstranten zum Gewaltverzicht auf
Bangkok, mid/lon(AFP) - Bei den gewaltsamen Ausschreitungen in der thailändischen Hauptstadt Bangkok sind nach neuen Angaben von Rettungskräften am Mittwoch mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Erewan-Klinik am Donnerstag mitteilte, wurden mehr als 90 weitere Menschen verletzt. Unter den Todesopfern war auch ein italienischer Fotograf. Mit den Toten vom Mittwoch wurden seit Beginn der regierungskritischen Proteste Mitte März insgesamt 82 Menschen getötet und rund 1800 verletzt.
Haftbefehl gegen Thailands Ex-Premier Thaksin wegen Unruhen erlassen
Dienstag, den 25. Mai 2010 um 13:08 Uhr
Regierung wirft ihm "Terrorismus" vor
Bangkok/Podgorica, ao/jpf (AFP) - Wegen der Unruhen in Thailand ist gegen den 2006 durch einen Putsch entmachteten Ex-Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra Haftbefehl erlassen worden. Der 60-Jährige habe sich des "Terrorismus" schuldig gemacht, indem er die thailändische Opposition zur Gewalt aufgestachelt habe, erklärte der Vize-Chef der Ermittlungsbehörde DSI, Naras Savestanan, am Dienstag in Bangkok. Im Februar war bereits vom Obersten Gerichtshof Thailands die Hälfte des Vermögens von Thaksin beschlagnahmt worden, das auf mehr als eine Milliarde Euro veranschlagt wird.
65-Jaehriger missbrauchte Minderjaehrige in Thailand
Freitag, den 21. Mai 2010 um 11:30 Uhr
Westheim (red) -Ein 65-Jaehriger aus Celle wurde wegendes Verdachts des sexuellen Missbrauchs thailändischer Mädchen verhaftet und sitzt nun in Untersuchungshaft.
Reporter ohne Grenzen mahnt Schutz für Reporter an
Berlin (red) - Reporter ohne Grenzen ist bestürzt über den Tod des freien Fotografen Fabi Polenghi am Morgen des 19. Mai in der thailändischen Hauptstadt Bangkok. Der italienische Journalist ist beim Angriff der thailändischen Armee auf die Rothemden von Kugeln getroffen worden. Bei der Militäroffensive wurden außerdem ein niederländischer Reporter und ein US-amerikanischer Dokumentarfilmer verletzt. In den vergangenen Tagen waren bei den Auseinandersetzungen in Bangkoks Innenstadt bereits ein französischer Kameramann sowie zwei thailändische Fotografen verletzt worden.
Thailändische Armee räumt Tempel im Zentrum Bangkoks
Donnerstag, den 20. Mai 2010 um 09:43 Uhr
Sicherheitskräfte weisen Schuld an Todesfällen von sich
Bangkok, smo (AFP) - In der thailändischen Hauptstadt Bangkok hat die Armee am Donnerstag einen Tempel geräumt, im dem bis zu 5000 Unterstützer der oppositionellen Rothemden Zuflucht gesucht hatten. Die Regierungsgegner und ihre Familien seien zunächst zu Polizeistationen gebracht worden und dürften anschließend nach Hause gehen, sagte ein Polizeisprecher. Die Armee wies eine Schuld am Tod von neun Menschen in dem Tempel von sich und erklärte, diese seien schon tot gewesen, als die Sicherheitskräfte zu der Pagode vorrückten. Sechs der Leichen, die zunächst vor dem Tempel lagen, wiesen nach Angaben von Reportern Schusswunden auf. Die Armee kündigte eine Untersuchung an.