Thailand: Tote Föten als Glücksbringer im Einmachglas
Dienstag, den 30. November 1999 um 01:00 Uhr
Bangkok (bp) - Eine thailändische Krankenschwester wollte mit abgetriebenen Babys ein Geschäft machen: Die Föten sollten nach Informationen der "Bangkok Post" an Lottospieler verkauft werden - als Glücksbringer im Einmachglas.
Amnesty fordert faire Untersuchung der Proteste in Thailand
Samstag, den 12. Juni 2010 um 09:43 Uhr
Bangkok, jpf/nau (AFP) - Die Menschenrechtsorganisation amnesty international hat eine unabhängige und unparteiische Untersuchung der Unruhen in Thailand gefordert, bei denen rund 90 Menschen ums Leben gekommen sind.
Stellvertretender Premierminister verwahrt sich gegen Einmischung von Außen
Mittwoch, den 02. Juni 2010 um 00:00 Uhr
Bangkok (wr) – Thailands stellvertretender Premierminister Suthep Thaugsuban verbat sich den den Vorschlag, dass die Vereinten Nationen Ermittlungen im Zusammenhang der gewalttätigen Zusammenstößen zwischen den demonstrierenden „Rothemden“ und den Sicherheitskräften untersuchen zu lassen, bei denen es über 2000 Verletzte und 80 Todesopfer gab. „Die UN kann sich in diese Angelegenheit nicht einmischen“, sagte Suthep gestern am Rande einer außerordentlichen Parlamentssitzung, (wir berichteten). „Es handele sich hier umeine innere Angelegenheit eines souveränen Staates.
Bangkok, jm/jpf (AFP) - Knapp zwei Wochen nach dem Ende der wochenlangen Unruhen in der thailändischen Hauptstadt Bangkok normalisiert sich die Lage in dem südostasiatischen Land weiter. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva hob am Samstag die nächtliche Ausgangssperre in Bangkok und 23 Provinzen auf. Der Ausnahmezustand galt aber vorerst weiterhin.
18 Monate Gefängnis für Radiomoderatoren in Udon Thani
Samstag, den 05. Juni 2010 um 00:00 Uhr
Udon Thani (wr) - Zwei Moderatoren des Radiosenders 97.5 FM Community Radio in Udon Thani (Nordostthailand) wurden in einem Eilverfahren vor dem Bezirksgericht zu eineinhalb Jahren Gefängnis ohne Bewährung verurteilt. Ihnen wurde zur Last gelegt, an den Brandanschlägen auf das Rathaus und eine weitere Gemeindeeinrichtung beteiligt gewesen zu sein. Auch wurden sie beschuldigt gegen das Notstandsgesetz verstoßen zu haben, indem sie am 19. Mai Rothemden über Radiosendungen zu einem Aufstand aufforderten, in dessen Verlauf das Rathaus in Udon Thani in Flammen aufging.
Misstrauensvotum gegen Thailands Regierungschef gescheitert
Mittwoch, den 02. Juni 2010 um 09:09 Uhr
Bangkok, kim (AFP) - Im thailändischen Parlament ist ein Misstrauensvotum gegen Regierungschef Abhisit Vejjajiva am Mittwochmorgen gescheitert. Die Opposition hatte dem Ministerpräsidenten vorgeworfen, mit der Erstürmung eines Lagers von oppositionellen Demonstranten im Stadtzentrum von Bangkok durch die Armee die Menschenrechte verletzt zu haben. Die Proteste der sogenannten Rothemden waren am 19. Mai von Soldaten gewaltsam beendet worden. Die Räumung des Lagers hatte zu wütenden Straßenprotesten geführt, bei denen 89 Menschen getötet und fast 2000 weitere verletzt wurden. Bei der Abstimmung im Parlament am Mittwoch überstimmte die Regierungskoalition mit 246 Stimmen gegen 186 den Misstrauensantrag der Opposition.
Was geschah tatsächlich im Wat Pathumwanaram?
Dienstag, den 01. Juni 2010 um 00:00 Uhr
Bangkok (ar) - Mehrere Tausend Anhänger der Rothemden hatten am 19. Mai im Wat Pathumwanaram Schutz gesucht, als die Armee die Demonstration auflöste. Im Wat wurden später sechs Leichen gefunden. Die sechs Menschen wurden erschossen, als sich Sicherheitskräfte näherten. Aus welchen Waffen die tödlichen Schüsse abgefeuert wurden ist weiter ungeklärt.
Tote und Verletzte bei Doppelanschlag im Süden Thailands
Donnerstag, den 27. Mai 2010 um 00:00 Uhr
Tote und Verletzte bei Doppelanschlag im Süden Thailands
Yala, jah/yb (AFP) - Bei einem Doppelanschlag im Süden Thailands sind am Mittwoch mindestens zwei Menschen getötet und 41 weitere verletzt worden, einige von ihnen lebensgefährlich. Zwei Bomben gingen im Abstand von etwa zehn Minuten in der Stadt Yala hoch, wie die Polizei mitteilte.