Bangkok (wr) - Das Gesundheitsministeriumteilte am Dienstag mit, dass 10 weitere Leute die durch das Typ-A H1N1-Virus erkrankt waren, in der letzten Woche verstarben. Bedingt durch die Regenzeit ist mit einer weiteren Ausbreitung zu rechnen, die aber nicht das Ausmaß der Vorjahre erreichen wird. Eine panische Angst vor einer großen H1N1-Pandemie sei daher unbegründet. Die Beamten des Gesundheitswesens in allen Provinzen wurden dennoch angewiesen Verdachtsfälle auf eine Grippeerkrankung genau zu untersuchen und geeignete Schritte zu unternehmen um eine Ausbreitung des Schweinegrippevirus zu verhindern.
Zu der Hochrisiko-Gruppe gehören vor allem schwangere Frauen, Kleinkinder und Menschen die an Immunschwäche leiden.
Der Wurm im Fisch - Parasiten als Indiz für Veränderungen in der Barentssee
Montag, den 26. Juli 2010 um 08:09 Uhr
Frankfurt, Doris von Eiff - Die Vorstellung von Würmern im Fisch dürfte bei den meisten Menschen Ekel hervorrufen. Doch durch Helminthen, so der wissenschaftliche Begriff für Würmer, zu denen auch Nematoden gehören, die als Parasiten im Meer und von Meerestieren leben, lässt sich eine Menge über den Lebensraum herausfinden. Das ist das Ziel von Prof. Dr. Sven Klimpel vom Frankfurter Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F). Bei einer Forschungsexpedition in den Nordatlantik war sein Mitarbeiter Markus W. Busch jetzt den Auswirkungen des Klimawandels in der Barentssee auf der Spur.
Experten raten zu früherer antiviraler Behandlung von HIV-Patienten
Montag, den 19. Juli 2010 um 00:00 Uhr
Wien (afp) — Mit einer Studie zur Behandlung von HIV-Patienten hat ein Expertengremium am Sonntag die Stoßrichtung der Welt-Aids-Konferenz in Wien vorgegeben. Die Empfehlung der US-Forscher, wesentlich früher als bisher mit antiviralen Behandlungen zu beginnen, dürfte neben Themen wie einem Impfstoff gegen HIV und vorbeugenden Maßnahmen einer der Schwerpunkte der Konferenz sein. Das Treffen mit rund 20.000 Teilnehmern sollte Sonntagabend beginnen.
Thailand schickt Wespenschwarm in Kampf gegen Insektenplage
Samstag, den 17. Juli 2010 um 08:42 Uhr
Bangkok, jm/mt (AFP) - Bei der Bekämpfung einer von Südamerika nach Thailand eingeschleppten Insektenart setzen Wissenschaftler auf ein "umweltfreundliches Killerkommando". Wie das Internationale Zentrum für tropische Landwirtschaft am Freitag mitteilte, soll am Samstag in der Provinz Khon Kaen im Nordosten Thailands ein Schwarm parasitärer Wespen ausgesetzt werden, um die massenhafte Ausbreitung der Schädlinge zu stoppen. Eine unfreiwillig importierte Schmierlausart bedroht die Landwirtschaft des südostasiatischen Landes.
Pionier der Aids-Forschung hofft auf Impfstoff gegen HIV
Samstag, den 17. Juli 2010 um 00:00 Uhr
Washington (afp) — Der US-Forscher Anthony Fauci, einer der renommiertesten Aids-Experten weltweit, hält einen Durchbruch bei der Suche nach einem Impfstoff gegen die Immunschwächekrankheit für möglich. Nach einer Serie vielversprechender Forschungsergebnisse sei er inzwischen "sehr viel zuversichtlicher, dass wir letzten Endes einen Impfstoff haben werden", sagte Fauci vor Beginn der 18. Welt-Aids-Konferenz in Wien der Nachrichtenagentur AFP. Die Entwicklung eines Impfstoffs könnte freilich noch Jahre dauern.
60. Tagung der Nobelpreisträger: Ehrungen für IKH Maha Chakri Sirindhorn
Mittwoch, den 30. Juni 2010 um 12:50 Uhr
Lindau - Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der 60. Tagung der Nobelpreisträger am 27. Juni wird die Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen am Bodensee drei neue Mitglieder in ihren Ehrensenat aufnehmen, der Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammenbringt und den Stiftungsvorstand berät: Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn (Thailand), Dr. Christof Bosch (Mitglied des Kuratoriums der Robert Bosch Stiftung) und Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan für ihr Engagement zugunsten der Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie des Dialogs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.
Bangkok, (red) -Mediziner setzen in Stammzelltherapien große Hoffnungen, bisher überwiegen in der Forschung aber die Rückschläge. Nun wurde ein Fall in Thailand bekannt, bei dem eine Patientin eine bisher unbekannte Zellwucherung entwickelte.
Bittergurke senkt den Blutzuckerspiegel und wirkt gewichtsreduzierend. Das ergaben Forschungsarbeiten, die von Wissenschaftlern der Universität Gießen und des Internationalen Gemüseforschungszentrums AVRDC gemeinsam durchgeführt wurden. Die in der Bittergurke enthaltenen Lipide wirken blutzuckersenkend, die Saponine gewichtssenkend. In einem nächsten Schritt sollen sämtliche Bittergurkensorten, die in der Genbank des AVRDC lagern, auf ihre „Diabeteswirksamkeit“ getestet werden. Mit neuen Anbaumethoden will man das natürliche „Antidiabetespotenzial“ des Gemüses steigern.
Wirkung auf den Menschen bei regelmäßigem Verzehr erforscht
London (red) - Wer täglich etwas rohen oder hitzebehandelten Ingwer zu sich nimmt, spürt Muskelschmerzen in Folge von Überanstrengungen weniger stark. Das behauptet eine Forschergruppe um Patrick O'Connor von der University of Georgia http://www.uga.edu in der Zeitschrift "Journal of Pain". Ingwer kennt man schon lange als Erkältungs- oder Magenmittel. Bisher wusste man auch, dass Ingwer bei Mäusen Entzündungen hemmt und Schmerzen lindert. Nun wurde dieser Effektbeim Menschen getestet.