| Exkremente in Garten von Thailands Regierungschef Abhisit geworfen |
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| Dienstag, den 02. Februar 2010 um 13:16 Uhr |
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Lage vor Urteil gegen Ex-Ministerpräsident Thaksin angespannt Bangkok, yb (AFP) - Wegen einer unappetitlichen Entdeckung sind am Anwesen des thailändischen Ministerpräsidenten Abhisit Vejjajiva die Sicherheitsvorkehrungen verschärft worden. In Abhisits Garten in Bangkok seien mehrere Plastiksäcke mit Exkrementen entdeckt worden, die offenbar von Menschen stammten, verlautete am Dienstag aus Regierungskreisen. Auf den Bildern einer Überwachungskamera war zu sehen, wie ein vermummter Motorradfahrer die Säcke über die Mauer um das Anwesen des Regierungschefs warf. Der für Sicherheitsfragen zuständige Vize-Ministerpräsident Suthep Thaugsuban machte die Anhänger des im Exil lebenden Ex-Regierungschefs Thaksin Shinawatra, die sogenannten Rothemden, für die Aktion verantwortlich. Er habe die Polizei angewiesen, den Schutz "wichtiger Leute" der Regierung zu verstärken. Die Lage in Thailand ist derzeit angespannt. Am 26. Februar soll der Oberste Gerichtshof entscheiden, ob eine Beschlagnahmung von Thaksins Vermögen rechtmäßig ist. Das Guthaben in Höhe von 2,2 Milliarden Dollar (1,6 Milliarden Euro) ist derzeit eingefroren. Gegen die juristische Verfolgung Thaksins wegen Korruption demonstrieren die Rothemden seit Tagen. Sie drohten an, dass gegen eine Gerichtsentscheidung gegen Thaksin eine Million Menschen auf die Straße gehen würden. An den jüngsten Protesten nahmen maximal 30.000 Thaksin-Anhänger teil. Der 2006 gestürzte Thaksin war im August 2008 ins Ausland geflohen, um einer Gefängnisstrafe wegen Korruption zu entgehen. Er beeinflusst die politische Debatte in seinem Heimatland jedoch immer noch maßgeblich. |




