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UN-Generalsekretär kritisiert Abschiebung von Hmong nach Laos |
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Mittwoch, den 30. Dezember 2009 um 09:31 Uhr |
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Ban fordert Achtung der Menschenrechte der Minderheit
New York, yb (AFP) - UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die Abschiebung von tausenden Angehörigen der Volksgruppe der Hmong aus Thailand ins benachbarte Laos kritisiert.
Ban "bedauert", dass trotz der Appelle des UN-Flüchtlingskommissariats (UNHCR) seit Montag rund 4400 Hmong ins kommunistische Laos abgeschoben worden seien, hieß es in einer am Dienstag in New York veröffentlichten UN-Erklärung. Der UN-Generalsekretär verwies darauf, dass die anerkannten Flüchtlinge unter den betroffenen Hmong auch Aufnahme in Drittländern hätten finden können.
Ban rief die thailändischen und laotischen Behörden auf, "alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, damit die Menschenrechte der Betroffenen respektiert werden und eine humanitäre Lösung begünstigt wird". Das UNHCR hatte zuvor Zugang zu den betroffenen Hmong gefordert.
Thailand hatte die Abschiebung der Hmong damit begründet, dass es sich um sogenannte Wirtschaftsflüchtlinge handele. Nach Einschätzung von Menschenrechtsorganisationen droht den Abgeschobenen im kommunistischen Laos jedoch Verfolgung, weil einige Hmong während des Vietnam-Kriegs an der Seite der US-Armee kämpften. Auch die EU und die USA verurteilten die Massenabschiebungen. |